Gute Beispiele aus der Praxis

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Bohren ohne Bücken – Entlastung der Wirbelsäule beim Bohren von Betonringen

Die Herstellung von Betonringen für den Schacht- und Kanalbau erfordert häufig auch das werkseitige Anbringen von Bohrungen für entsprechende Anschlüsse. Bei der herkömmlichen Arbeitsweise wird die Bohrmaschine auf einem Gabelhubwagen montiert, mit Spanngurten am Betonring fixiert und für jede Bohrung einzeln ausgerichtet. In häufig stark gebückter Haltung und unter Kraftaufwand wird dann der Bohrvorgang durchgeführt. Bedingt durch den entstehenden Bohrschlamm besteht permanente Rutschgefahr und nach dem Trocknen eine erhöhte Staubbelastung in der Atemluft.

Im Unternehmen Katzenberger GmbH wurde von Zdenek Kubala, Erich Rennert, Rainer Schmidt und Dieter Wimmer eine Vorrichtung entwickelt, mit der Bohrungen unter ergonomisch optimierten Bedingungen in Betonringe eingebracht werden können. Dazu wird der Betonring auf einem variabel positionierbaren Drehkranz fixiert. Aufgrund der entsprechenden Bauhöhe und einer stufenlosen Höhenverstellung der Bohrmaschine können jetzt die Anschlussbohrungen in aufrechter Körperhaltung und mit geringem Kraftaufwand eingebracht werden. Durch einen unter dem Drehkranz befindlichen Auffangbehälter mit integriertem Filtersystem wird das Wasser aus dem Bohrschlamm entfernt und dem Bohrprozess erneut zugeführt. Eine Verunreinigung des Bodens ist damit ausgeschlossen.

Kontakt:

Katzenberger GmbH
Fritz-Reuter-Str. 28
06217 Merseburg

Quelle: www.bgrci-foerderpreis.de