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Version 1.5

Herausgeber:

Berufsgenossenschaft Rohstoffe
und chemische Industrie (BG RCI)
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Kurfürsten-Anlage 62
D-69115 Heidelberg

Tel.: +49 (0) 6221 5108-0
Fax: +49 (0) 6221 5108-48549
info@bgrci.de

Vertreten durch die Geschäftsführung

Thomas Köhler (Sprecher),
Ulrich Meesmann, Hans-Jörg Piasecki
c/o BG RCI, Kurfürsten-Anlage 62,
69115 Heidelberg

Bildnachweis

Kapitel „Kurzinfo zur Kampagne“: alle Fotos aus Flyer Aktionsprogramm der BG RCI

Kapitel „Einleitung in das Thema“: Jedermann-Verlag, Heidelberg (Titelbild A 031)

Kapitel „Was ist Ergonomie“: DGUV (Kampagnenflyer Beschäftigte)

Kapitel „Wesentliche Gefährdungs- und Belastungsfaktoren“:
1. Enderlein/BG RCI
2. Schäfer/BG RCI
3. Schäfer/BG RCI
4. DGUV (Titelbild BGI 7003)
5. Aktionsmedienportal/BG RCI
6. RAG Deutsche Steinkohle
7. Jedermann-Verlag, Heidelberg (Titelbild T 028)
8. DGUV-Bilddatenbank
9. DGUV-Bilddatenbank
10. DGUV-Bilddatenbank
11. DGUV-Bilddatenbank
12. metropress/ DGUV-Bilddatenbank

© BG RCI 2014

Ergonomie

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Gute Beispiele aus der Praxis

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Der BG RCI-Förderpreis Arbeit • Sicherheit • Gesundheit

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Mit dem Förderpreis Arbeit • Sicherheit • Gesundheit zeichnet die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) Menschen aus, die mit ihrer Kreativität Ideen für eine sichere und gesunde Arbeitswelt entwickeln und dieses Engagement weitertragen. Mit 100.000 Euro ist der BG RCI-Förderpreis der höchst dotierte Arbeitsschutzpreis in Deutschland.

Die BG RCI vergibt sowohl Förderpreise für Lösungen aus Ihrer Branche als auch einen übergreifenden BG RCI-Förderpreis.

Prämiert werden können unter anderem innovative sicherheitstechnische Lösungen, betriebliche Aktivitäten für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, Ideen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, Organisations- und Motivationskonzepte, praxisnahe Lösungen für kleine und mittelgroße Unternehmen oder auch sichere Maschinen und Werkzeuge.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bgrci-foerderpreis.de

Branche Baustoffe-Steine-Erden

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Branche Bergbau

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Branche Chemische Industrie

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Branche Lederindustrie

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Branche Papierherstellung und Ausrüstung

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Branche Zucker

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Leitmerkmalmethode

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Schallpegelmesser

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Beleuchtungsstärkemesser

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Die Messergebnisse geben Anhaltspunkte zur Beleuchtungsstärke und müssen ggf. durch normgerechte Messungen ergänzt werden.

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Atemübungen

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Leitmerkmalmethode

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Leitmerkmalmethode zur Beurteilung von Heben, Halten, Tragen

1. Bestimmung der Zeitwichtung

Die Bestimmung der Zeitwichtung erfolgt getrennt für drei mögliche Formen der Lastenhandhabung:


Hebe- oder Umsetz-
vorgä­nge (< 5 s)

Halten
(> 5 s)

Tragen
(> 5 m)

2.1 Bestimmung der Lastwichtung

Wirksame Last für MännerLast-
wich-
tung
Wirksame Last für Frauen
< 10 kg 1< 5 kg
10 bis < 20 kg 25 bis < 10 kg
20 bis < 30 kg 410 bis < 15 kg
30 bis < 40 kg 715 bis < 25 kg
≥ 40 kg 25≥ 25 kg

2.2 Haltungswichtung

Charakteristische Körperhaltungen und Lastposition

1

2

4

8

2.3 Ausführungsbedingungen

Gute ergonomische Bedingungen
z. B. ausreichend Platz, keine Hindernisse im Arbeitsbereich, ebener rutschfester Boden, ausreichend beleuchtet, gute Griffbedingungen
0
Einschränkung der Bewegungsfreiheit und ungünstige ergonomische Bedingungen
z. B. 1.: Bewegungsraum durch zu geringe Höhe oder durch eine Arbeitsfläche unter 1,5 m² eingeschränkt oder 2.: Standsicherheit durch unebenen, weichen Boden eingeschränkt
1
Stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit und/oder Instabilität des Lastschwerpunktes
z. B. Patiententransfer
2

3. Schritt: Bewertung

Punktwert:
Risikobereich:
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Quelle: www.baua.de

Leitmerkmalmethode

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Leitmerkmalmethode zur Beurteilung von Ziehen und Schieben

1. Bestimmung der Zeitwichtung


Ziehen und Schie­ben über kurze Dis­tan­zen oder häufi­ges Anhal­ten (Einzel­weg bis 5 m)

Ziehen und Schie­ben über längere Dis­tan­zen (Einzel­weg über 5 m)

2.1 Masse

Rollend Gleitend

2.2 Positionier­genauigkeit

Positionier­genauigkeit Bewegungs­geschwindigkeit
langsam
(< 0,8 m/s)
schnell
(0,8 bis 1,3 m/s)
Gering 1 2
Hoch 2 4

2.3 Körperhaltung

Rumpf aufrecht, keine Verdrehung 1
Rumpf leicht vorgeneigt und oder leicht verdreht (einseitiges Ziehen) 2
Stärkere Neigung des Körpers in Bewegungsrichtung Hocken, Knien, Bücken 4
Kombination von Bücken und Verdrehen 8

2.4 Ausführungsbedingungen

Gut: 0
Eingeschränkt: 2
Schwierig: 4
Kompliziert: 8

In der Tabelle nicht genannte Merkmale sind sinngemäß zu ergänzen.

3. Schritt: Bewertung

weibliche Beschäftigte

Punktwert:
Risikobereich:
Eingaben per E-Mail senden

Quelle: www.baua.de

Klima am Arbeitsplatz

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Fragebogen zur Bewertung des Raumklimas an Büroarbeitsplätzen und ähnlichen Arbeitsplätzen

Der Fragebogen ist eine Hilfestellung zur Beurteilung des Raumklimas an Büroarbeitsplätzen und ähnlichen Arbeitsplätzen.

Falls eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, können die beispielhaft aufgeführten Maßnahmen durchgeführt werden. Reichen diese nicht aus, sind weitergehende Untersuchungen durch Experten (Stufe 2 – Raumklimaanalyse) durchzuführen.

Lufttemperatur
Die Lufttemperatur liegt zwischen 20 °C und 22 °C, gelegentlich auch bis 26 °C und wird von den Beschäftigten als behaglich empfunden.
Trifft zu   Trifft nicht zu
Sonneneinstrahlung
Tritt für die Beschäftigten unangenehme Sonneneinstrahlung auf?
Ja Nein
Luftfeuchte
Die Beschäftigten äußern keine Beschwerden hinsichtlich zu trockener bzw. zu feuchter Luft.
Trifft zu   Trifft nicht zu
Luftgeschwindigkeit
Klagen die Beschäftigten über Zugluft?
Ja Nein
PDF per E-Mail senden

Analyse Bildschirmarbeitsplatz

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Checkliste Bildschirmarbeitsplätze

> Betriebsdaten anzeigen/ausblenden

Die Checkliste wird von der BG RCI herausgegeben. Die Gefähr­dung­en / Belas­tun­gen und Schutzmaßnahmen sind mit erläuternden Abbildungen auch im Merkblatt T 044 abgedruckt.

Mögliche Gefährdungen / BelastungenMaß­nahmen aus­rei­chend
Schutzmaßnahmen Zum Schutz der Beschäftigten sind alle diese Maßnahmen erforderlich  ja  nein
2.2.1 Arbeitsplatz
Räumliche Gestaltung
Grundfläche des Büros mindestens 8 m², lichte Höhe mindestens 2,5 m
Benutzerfläche vor allen Möbeln mindestens 80 cm tief
Freie Bewegungsfläche am eigenen Arbeitsplatz mindestens 1,5 m²
An keiner Stelle weniger als 100 cm tief
Arbeitsfläche
Arbeitstische ausreichend standsicher und erschütterungsfrei
Größe der Arbeitsfläche
Tischfläche mindestens 160 x 80 cm²
Mindestarbeitskante 80 cm, bei Verwendung eines Unterschrankes 120 cm
Höhe der Arbeitsfläche
Tisch nicht höhenverstellbar: 72 cm, wobei eine Arbeitshöhe (einschließlich z.B. Tastatur­höhe) von 75 cm nicht überschritten werden darf
Aus ergonomischer Sicht zu empfehlen: im Bereich von mindestens 68 bis 76 cm höhenverstellbarer Tisch, wobei die Arbeitshöhe individuell festzulegen ist (Armbeugewinkel 90°)
Tiefe der Arbeitsfläche
Tiefe der Tischfläche am Bildschirm mindestens 80 cm. sie richtet sich nach Sehentfernung zum Bildschirm und Tiefe des Bildschirmes (darf nicht über die Tischkante hinausragen)
Platz vor Tastatur zur Handballenauflage ca. 10 cm
Stehpult
Integrierter Bestandteil des Arbeitsplatzes
Höhenverstellbar bis mindestens 125 cm, besser 135 cm
Neigbare Pultplatte, neigbar bis mindestens 15°
Dreh- und schwenkbare Pultplatte
Ergänzung um weitere Funktionselemente, die zur Steh-Sitz-Dynamik anregen, z.B. Telefonarm
Stehpult im Wechsel mit Sitzarbeitsplatz nutzen
Steharbeitsplatz
Fußfreiraum: Höhe mindestens 12 cm
Tiefe mindestens 20 cm
Oberfläche
Frei von störenden Reflexionen und Spiegelungen
Arbeitsfläche darf nicht zu hell und nicht zu dunkel sein und nicht glänzen
Beinraum
Höhe mindestens 65 cm, besser 69 cm
Breite mindestens 58 cm
Tiefe mindestens 60 cm
Stützelemente (Füße) nicht im Beinraum
2.2.1 Arbeitsplatz (Fortsetzung)
Arbeitsstuhl
Bürodrehstuhl auf fünf gleichartigen Abstützpunkten oder gebremsten Rollen
Höhenverstellbar von 42 bis 53 cm
Mit Tiefenfederung, auch in niedrigster Einstellung
Für kleine Personen: Anpassung der Sitzhöhe an feste Tischhöhe durch Fußstützen
Höhenverstellbare Rückenlehne oder Rücken¬lehne, die bis zu den Schulterblättern reicht empfehlenswert: Unterstützung im Lendenwirbelbereich
Bürodrehstühle mit Synchronverstellung verwenden (dynamisches Sitzen)
Sitzhaltung:
– Sitzhöhe richtig einstellen
– Sitzfläche voll ausnutzen
– Rückenlehne einstellen
– Dynamisch sitzen
2.2.2 Arbeitsmittel
Bildschirm (Technische Anforderungen, Sehbedingungen)
Bildschirmgröße in Abhängigkeit von der Arbeits­aufgabe
Flimmerfrei (bei Bildschirmen mit Kathodenstrahl­röhre ist in Positivdarstellung eine Bildwiederhol­frequenz von mindestens 100 Hz empfehlenswert, 85 Hz nicht zu unterschreiten)
Dreh- und neigbar, Gehäuse nicht zu hell und nicht zu dunkel
Für ausreichende Zeichengröße und –schärfe sowie Kontrast und Helligkeit der Bildschirm­anzeige sorgen
Bildschirm so aufstellen, dass eine Drehung des Oberkörpers vermieden wird
Bildschirm im Winkel von 90° zur Fensterfläche aufstellen
Positivdarstellung (dunkle Zeichen auf hellem Untergrund wählen)
Oberste Zeile auf dem Bildschirm muss deutlich unterhalb der Augenhöhe liegen
Blicklinie leicht aus der Waagerechten abgesenkt (um etwa 35°)
Sehabstand in Abhängigkeit von der Bildschirm­größe zwischen 50 und 80 cm
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Beschäftigte im Sinne der Bildschirmarbeitsverord­nung nach BGV A4 i.V.m. berufsgenossenschaft­lichem Grundsatz G 37 "Bildschirm-Arbeitsplätze" und § 6 BildscharbV
2.2.2 Arbeitsmittel (Fortsetzung)
Zur Verfügung gestellte Sehhilfen benutzen.
Strahlung: moderne Geräte senden i.d.R. keine elektromagnetischen Felder aus, es sind keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich
Notebook
Wird ein Notebook regelmäßig an einem Arbeits­platz eingesetzt, ist die Bildschirmarbeitsverord­nung anzuwenden, d.h. es sind alle in dieser Checkliste aufgeführten Schutzmaßnahmen erforderlich
Tastatur
Flexibel aufstellbar – vom Bildschirm getrennt
Tastaturbeschriftung gut lesbar
Tastaturhöhe maximal 3 cm (in mittlerer Buchstabenreihe)
Tastaturneigung kleiner als 15°
Vorlagenhalter
Frei aufstellbar (zwischen 15° und 75° neigbar)
Ausreichend groß (entsprechend der Vorlage) und standsicher auch beim Bestempeln, Abzeichnen oder Korrigieren der Vorlage
Elektrische Anschlüsse/Kabelführung
Kabelführende Schächte und Kanäle nutzen
Zugentlastungseinrichtungen benutzen
Stolperstellen durch sichere Leitungsführung (z.B. Kabelbrücken) vermeiden
Angemessene Kabellängen (zur flexiblen Aufstellung) verwenden
2.2.3 Arbeitsumgebung
Beleuchtung
Horizontale Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz mindestens 500 Lux
Allgemeinbeleuchtung durch direkte Arbeitsplatz­beleuchtung ergänzen
Blendung durch Tageslichteinfall vermeiden
Vorhänge, Jalousien und Stellwände benutzen
Bildschirm im rechten Winkel und zwischen den Leuchtbändern aufstellen
Blendungsfreie Leuchten verwenden (z.B. Spiegel-Raster-Leuchten)
Lärm
Mit Lärmminderungstechnik ausgerüstete Arbeitsmittel verwenden
Umgebungslärm darf weder die Sprachverständi­gung noch die Konzentration beeinträchtigen
Beurteilungspegel am Arbeitsplatz in Abhängigkeit von der Arbeitsaufgabe:
– hohe Konzentrationsanforderungen: 55 dB(A) (entspricht in etwa Gesprächsgeräuschen)
– mittlere Konzentrationsanforderungen: 70 dB(A) (entspricht in etwa Pkw-Geräuschen)
Klima
Raumtemperatur mindestens 19 °C, empfohlen für Büroräume 21/22 °C
Bei hohen Außentemperaturen sollte die Raumtemperatur 26 °C nicht überschreiten
Zugluft vermeiden
Relative Luftfeuchtigkeit im Bereich von 40 % bis 65  %, empfohlen 50 %
2.2.4 Software
Programmgestaltung
Aktuelle bedienerfreundliche Software einsetzen (z.B. mit graphischer Benutzungsoberfläche)
Programm im Hinblick auf die Arbeitsaufgabe auswählen(nicht das Programm mit den meisten Funktionen ist das richtige, sondern das, mit dem sich häufige Arbeitsabläufe unkompliziert erledigen lassen)
Mitarbeiter schulen
2.2.5 Arbeitshaltung
Zwangshaltung
Bewegungsverteilung: 50 % Sitzen, 25 % Stehen, 25 % Bewegung
2 bis 4 Haltungswechsel pro Stunde
Einzelne Stehphasen nicht länger als 20 min
Dynamisch sitzen und stehen
Wirbelsäule im Bereich HWS, LWS nicht seitlich verdrehen

Für die Umsetzung der blau gedruckten Maßnahmen sind in erster Linie die Beschäftigten verantwortlich.

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